Grundlagen unserer Integration

uebersicht_integration_gts_roitzsch.pngMit unserer Integrationsarbeit wollen wir langzeiterkrankten, Rückkehrern von Reha- und Kuraufenthalten den Neustart sowie neuen Schülerinnen an unserer Schule den Schulstart erleichtern.
Deshalb bieten wir ritualisierte Abläufe und Hilfen an.
Dazu zählen u.a.
  • Offizielle Begrüßungen und symbolische Aufnahmen neuer Schüler in die Schulgemeinschaft am 1. Schultag
  • Beratungen mit Eltern vor Wiedereintritt in den Schultag nach langer Abwesenheit
  • Feedbackbogen zur Festlegung konkreter erleichternder Maßnahmen für den Schulstart nach langer Abwesenheit für die Kliniken und Sorgeberechtigten
  • Temporäre Hospitation und Begleitung durch pädagogische Mitarbeiterinnen
  • Aufnahmegespräche für zugewanderte Schüler, ggf. mit Dolmetschern
  • Gezielter Erwerb der deutschen Sprache in DaZ-Kursen
  • Hilfestellung für neue 5. Klassen durch das Kennenlernprojekt
  • Unsere Integrationsarbeit als systematischer Prozess schafft Transparenz, Verbindlichkeit, Aufklärung und ermöglicht ein sicheres Ankommen in unserer Schule

Lizenzen & Quellen

Langzeiterkrankte Schüler

Wiedereingliederung nach klinischen Aufenthalten bzw. nach langer Fehlzeit 

  • Wenn Schülerinnen und Schüler über mehrere Wochen krankheitsbedingt nicht am Unterricht teilnehmen konnten oder mehrere Wochen in Kliniken therapiert wurden, erfolgt in der Regel eine stufenweise Wiedereingliederung.
  • Wir unterstützen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei der Wiedereingliederung durch ein von uns entwickeltes Schreiben, das Möglichkeiten für eine schrittweise Wiedereingliederung bietet. Dazu müssen die behandelnen Therapeuten ihre Einschätzung auf unserem Dokument zuarbeiten, sodass wir in der Wiedereingliederungsphase danach arbeiten können.

    Das Schreiben erhalten Sie bei Bedarf durch Anfrage bei der Schulleitung. Ein Beispiel erhalten Sie hier: 
  • Vorlage_Schreiben_an_die_Kliniken_zur_Wiedereingliederung.pdf

 

Neue Schüler an unserer Schule & Klasse 10

  • Begrüßung der fünften Klassen:
    Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 werden am ersten Schultag gesondert durch die Schulleitung, ihre Klassenleitungen, die Schulsozialarbeit und Vertreterinnen und Vertreter der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt. Anschließend werden sie gemeinsam mit ihren Klassenleitungen in ihre geschmückten Klassenräume begleitet.

  • Projekt „Vom Ich zum Wir“:
    Zu Beginn des Schuljahres nehmen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 am Projekt „Vom Ich zum Wir“ teil.

  • Begrüßung neuer Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 10:
    Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn eines Schulhalbjahres neu an unsere Schule kommen, werden an einem zentralen Ort im Schulhaus, der „Roten Bank“, durch die Schulleitung und die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der jeweiligen Klasse begrüßt.

  • Berücksichtigung bestehender Kontakte:
    Sofern es die Kapazitäten und die pädagogischen Rahmenbedingungen zulassen, kann bei der Aufnahme im Sekretariat auf Wunsch der Eltern geprüft werden, ob eine Zuweisung zu einer Klasse mit bereits bekannten Mitschülerinnen und Mitschülern möglich ist.

  • Schulversammlung am ersten Schultag:
    Am ersten Schultag findet in der ersten Hofpause eine Schulversammlung statt. Die Schulleitung begrüßt alle Schülerinnen und Schüler. Die neuen Klassen und die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler werden vorgestellt und durch den gemeinsamen Applaus der Schulgemeinschaft willkommen geheißen.

  • Aufnahme während des Schuljahres:
    Schülerinnen und Schüler, die im Laufe des Schuljahres neu an unsere Schule kommen, werden am ersten Schultag zu Beginn der ersten Unterrichtsstunde durch die Schulleitung oder die Klassenleitung der Klasse vorgestellt. Dabei werden ihnen auch Mitschülerinnen und Mitschüler als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner benannt.

  • Willkommensstunde für die Klassenstufe 10:
    In einer von der Schulleitung und der Klassenleitung gestalteten Willkommensstunde erhalten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden Einblick in die Bedeutung des Abschlussjahres und in die damit verbundenen Anforderungen. Diese betreffen sowohl den Unterricht und die Prüfungen als auch die sozialen Dienste und die gemeinsame Planung der Abschlussphase, beispielsweise der Mottowoche, des letzten Schultages und des Abschlussballs. Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Merkposter mit einem Anforderungsprofil und Tipps für ein erfolgreiches Schuljahr.

Zugewanderte Schüler, die die deutsche Sprache noch lernen

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Neu zugewanderte Schüler werden neben ihrer Regelklasse in eine Sprachklasse integriert.
  • In Abhängigkeit der Sprachkenntnissen der deutschen Sprache und der Anzahl der Schüler in einer Sprachklasse erfolgt die Zuordnung in den Sprachkurs im Niveau A1 oder A2. Jeder Sprachkurs hat zwischen 4 und 6 Stunden pro Woche DaZ-Unterricht.



  • Die Sprachkurse werden in den Kompetenzbereichen Lesen, Schreiben, Hörverstehen und Sprechen bewertet und enden mit einer mündlichen und schriftlichen Prüfung.
  • Am Ende erhalten alle Schüler ein Zertifikat.

Lizenzen & Quellen




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